Mittwoch, 22. Februar 2017

Downtown Los Angeles // vegan reisen Tag 2

Dienstag, 21. Februar 2017

Trip nach Los Angeles // vegan und möglichst müllfrei

Sonntag, 19. Februar 2017

Vegan und müllfrei reisen // Zero Waste Woche 28

Ein Tag im Leben einer veganen Schauspielerin...

Samstag, 18. Februar 2017

YouTube-Sinnkrise??? // Euch interessiert nicht was ich drehen will...

Freitag, 17. Februar 2017

Was ich an einem Tag esse #8 // fettarm, vollwertig, pflanzlich, zero waste

Donnerstag, 16. Februar 2017

Glaube nichts, was im Deutschen Ärzteblatt steht!!!


Ich bin stinksauer!!! - Ich möchte dem Deutschen Ärzteblatt links und rechts eine knalen!!! - Ich hab in letzer Zeit recht viele Artikel aus dem Ärzteblatt hier aufgegriffen und damit ist es jetzt vorbei. Seit dieser Woche bin ich maßlos enttäuscht von Ärzteblatt und das kam so...

Am 10. Februar erschien dort ein Artikel über eine Studie die die Tufts University in Bosten gemacht hat und das Ärzteblatt titelte: Ernährung: Warum man mit Vollkorn leichter abnimmt

Ich dachte: Hey super, eine weitere Studie die bestätigt, was wir alle schon wissen, dass Vollkornegetreide großartig für die menschliche Gesundheit ist, weil es alle Körperzellen mit Energie versorgen kann, nicht allzu schnell ins Blut geht, satt macht und alle Weltbevölkerungen erfolgreich ernährt. Vollkorngetreide macht laut dieser Studie verglichen mit Weißmehl schlank. Außerdem wirkte sich vollkorn positiv auf die Darmflora aus und Bakterien produzierten mehr vor Tumoren schützende Substanzen. Soweit alles super. Das Ärzteblatt titelt:

Ernährung: Warum man mit Vollkorn leichter abnimmt

Und dann am 13. Februar, 3 Tage später geht es in einem Artikel des Ärzteblattes darum, dass die DGE ihre Empfehlungen eines hohen Vollkornkonsums bitte revidieren solle, weil viele Leute eine Fettstoffwechselstörung hätten und mit einer "eiweißbetonten" Ernährung abnehmen könnten und daher die DGE lieber 20% Eiweiß, 40% Fett und 40% Kohlenhydrate empfehlen solle.

Kommt nur mir das komisch vor bei "Fettstoffwechselstörungen" 40% Fett zu empfehlen??? Habt ihr einen Dachschaden???

Losgetreten wurde das Ganze natürlich nicht vom Deutschen Ärzteblatt sondern von einem offenen Brief, den zwei Ökotrophologinnen an die DGE geschrieben hatte, die beklagten, dass die DGE-Empfehlungen nur für Gesunde ausgelegt seien aber nicht für Kranke. Leute, die sich in die Händer eines Ernährungsberaters begeben, seien aber häufig nicht gesund sondern krank. Die Krankenkassen zahlen hingegen nur Ernährungsberatung im Sinne der DGE und eben nicht LowCarb-Ernährungsberatung (was auch völlig richtig ist!). - Und diese beiden Ökotrophologinenn glauben ernsthaft, dass man eine Fettstoffwechselstörung mit noch mehr Fett bekämpfen könnte. - Man mag damit bessere Erfolge haben als mit einer Cafeterria Diät, aber lange keine so guten Erfolge wie mit einer fettarmen, vollwertigen, pflanzlichen Ernährung.

Die DGE hat sich jetzt bereit erklärt bis Sommer 2017 nochmal alle Daten an zu schauen und zu überlegen ob man an den aktuellen Empfehlungen was ändern müsse. Wobei in diesem Artikel auch die Frage stellt wird, ob vielleicht nicht die Empfehlungen fehlerhaft seien, sondern die Umsetzung falsch erfolgt. - Ihr und ich kennt die Leute, die erzählen, sie würden nicht viel Fleisch essen und dann stellt ihr fest, dass sie weit mehr essen als die DGE empfiehlt.

Darüber hinaus kennt ihr meine Position der DGE gegenüber. Ja, die Empfehlungen sind für Gesunde und es wird eine Ernährung empfohlen, von der man ausgeht, dass der Normalbürger sie umsetzen könnte. Die DGE empfiehlt nicht deshalb einen kleinen Teil Süßigkeiten, weil er erforderlich ist um gesund zu sein, sondern weil der Mensch einen Richtwert für Ungesundes braucht. Das ist bei Alkohol genau so.

Ich versuche irgendwie an die DGE zu glauben, an diese neue Studie aus Bosten zu glauben, dass die Datenlage für eine fettarme, vollwertige Ernährung einfach besser ist als für LowCarb Ernährungsweisen, die nichts kann als den Patienten relativ kurzfristig und relativ bequem Gewicht verlieren zu lassen. - Aber, oh Gott, welche Horror, wenn die Krankenkassen LowCarb-Ernährungsberatung zahlen würden!!! - Die Krankenkassen werden dann schon sehr schnell merken, dass sie viel mehr Geld für ihre Patienten ausgeben müssen, dass diese mehr Statine brauchen, mehr Blutdrucksenker, mehr Blutverdünner und ähnliches.

Also, ich denke und hoffe, dass das Ganze versandet und dass die DGE dann sagen wird: Wir haben alles überprüft und die Studienlage ist auf unserer Seite. - Wahrscheinlich ist das Problem aber einfach nur, dass man häufig mehrere suboptimale Ernährungsweisen innerhalb einer Studie vergleicht und dann nicht in Erfahrung bringen kann, welche die Beste ist. Mediterran mag nämlich durchaus besser sein als raffinierte highcarb, lowfat Ernährung (so Studien) und Paleo mag besser sein als mediterran (auch so Studien). Aber nicht davon kommt an eine fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung ran. Die kann laut Studien nämlich Atherosklerose rückgängig machen.

In der Zwischenzeit schlage ich mich wieder mit Leuten rum, die mir derartige Artikel des Ärztebaltts als "Beweise" liefern, dass ich unrecht habe. - Und das etwa eine Woche nachdem ebenfalls das Ärzteblatt darüber berichtet hat, dass so viele Verbraucher in Bezug auf Gesundheitsinformationen verwirrt seien. - Und wahrscheinlich Ärztekollegen genau so. Denn Verwirrung streut das Ärzteblatt hier ebenfalls. Aber über Fake-News-Gesundheitsseiten lästern...


Es gibt nur eine einzige Ernährungsweise, die Cholesterinwerte auf die Werte senken kann, die nach einem Herzinfarkt angestrebt werden sollen. Und zwar eine fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung. Und ja, mir wäre auch lieb, wenn die DGE ihre Empfehlungen ändern würde und Milchprodukte und Fleisch komplett raus schmeißt. Ich verstehe aber den Anspruch, den die Empfehlung hat, dass es für den Verbraucher realistisch umsetzbar sein muss. Daher können sie sie ruhig so lassen. Was vorerst erreicht werden muss ist, dass der Deutsche auch wirklich nur die 300 g Fleisch isst, die die DGE empfiehlt und nicht das Doppelte, wie derzeit der Fall ist. Für die Gesundheit, gegen die globale Erwärmung und für die Tiere.

Menü des Tages am 14. Februar 2017

Haferflocken mit Banane, Zimt, Muskat, Granatapfel, Leinsamen

 

2,5 Instant Sojaburger von Davert (viel zu fettig und nicht gut) 

Eintopf mit Brot 


1 Banane


Brot mit Senf und veganem Mozzarella


1 Banane

Eintopf mit Brot


Ich hab ein neues Hobby: Sparen. Das habe ich entdeckt als Denns mich gefeuert hat und ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder genau gucken muss wo mein Geld hin geht, weil ich mir vorgenommen habe jetzt nur noch online zu arbeiten und keinen neuen Job mehr zu suchen.

Ich hab unterdessen festgestellt, dass es YouTuber gibt, die sich auf Finanzen spezialisiert haben, die darüber vloggen wie sie ein Budget erstellen und günstige Produkte kaufen und solche Sachen und ich bin gerade mega inspiriert. Und derzeit gebe ich 5 € am Tag für alles aus. Und es klappt. Hauptsächlich, weil ich immer mal wieder an gerettetes Essen komme. Aber, wenn man nicht gerade challenged geht auch das (fast) problemlos. Nachdem ich in den letzten Semesterferien Zero Waste entdeckt habe ist es in diesen Semesterferien das Budgettieren.:-)

Und dabei behalte ich natürlich meine Ansprüche, dass es vegan sein muss, vollwertig sein muss und zero waste sein muss. Und so kommt dann eine Ernährung wie gestern zustande, die besser sein kann, aber die vor allem billig war. Leider habe ich zu viel gegessen, weil mein Belohnungssystem eigentlich Trost wollte, weil ich lernen muss, ich aber standhaft gewesen bin und den Gedanken an Schokolade kaufen erfolgreich verdrängt habe.

Alles Liebe,

Silke

http://rausausderlustfalle.de/der-21-tage-foodplan.html